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	<title>Bodetal &#8211; Wandern</title>
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		<title>EMT1: Thale Wander-Halbmarathon 2025</title>
		<link>https://kleinekathoefer.de/emt1-thale-wander-halbmarathon-2025</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kleinekathoefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 16:45:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abgewandert]]></category>
		<category><![CDATA[Bodetal]]></category>
		<category><![CDATA[E.M.T.I Extremwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Extremwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
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					<description><![CDATA[Im goldenen Herbst sollte es endlich so weit sein. Der Anbieter E.M.T.I Extremwandern stand schon länger auf meiner Liste und der Thale Wander-Halbmarathon passte perfekt in meine Jahresplanung. Durch den Veranstaltungsort Harz und das kleine Starterfeld bot es sich auch gut an, meinen Wanderbuddy Tobi mal davon zu überzeugen, dass eine Wanderung mit mehr  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1456px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Im goldenen Herbst sollte es endlich so weit sein. Der Anbieter E.M.T.I Extremwandern stand schon länger auf meiner Liste und der Thale Wander-Halbmarathon passte perfekt in meine Jahresplanung. Durch den Veranstaltungsort Harz und das kleine Starterfeld bot es sich auch gut an, meinen Wanderbuddy Tobi mal davon zu überzeugen, dass eine Wanderung mit mehr als drei Menschen auch Spaß machen kann.</p>
<p>Um am Starttag keinen Stress mit der langen Anreise zu haben, haben wir uns dazu entschieden, am Vortag anzureisen und eine Übernachtung im schönen Ort Bad Sachsa einzuplanen. Ein fettes Dankeschön geht an unseren Freund Andreas, der uns freundlicherweise seine frisch renovierte Ferienwohnung zur Verfügung gestellt hat. Interessenten für die Ferienwohnung können sich gerne bei mir melden. Nutzt dazu bitte das <a href="https://kleinekathoefer.de/angeschrieben-kontakt-zu-matthias-kleinekathoefer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontaktformular</a> auf meinem Blog.</p>
<p>An einem Freitag gegen 14 Uhr holte ich Tobi in Celle ab und wir fuhren in Richtung Harz. Um uns das Jagen des Abendessens zu ersparen, haben wir uns dazu entschieden, auf dem Weg in die Ferienwohnung beim <a href="https://www.harzer-schnitzelkoenig.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Harzer Schnitzelkönig</a> anzuhalten und dort unser aufregendes Wochenende gebührend zu starten. Schon komisch, wenn man dann bei H.S.K. gefragt wird, was wir denn an einem Freitagnachmittag dort wollen, das ist doch gar nicht unsere Zeit. Ja, man kennt uns dort sehr gut.</p>
<p>Gestärkt fuhren wir dann nach Bad Sachsa, um die Ferienwohnung zu beziehen. Dort angekommen, staunten wir nicht schlecht. Hier lässt es sich aushalten. Nur schade, dass wir nur über Nacht dort sind und um 7 Uhr morgens schon wieder auf dem Weg in Richtung Thale sind. Also genossen wir die kurze Zeit im Paradies und ließen es uns dort gut gehen.</p>
<p>Am nächsten Morgen wollten wir dann gleich zur Öffnungszeit um 7:00 Uhr beim ausgesuchten Fleischer frühstücken. Leider gab es um diese Uhrzeit nur „Mett-Brötchen“ und kein Buffet. Dazu waren wir bedauerlicherweise etwas zu früh. Egal, das Bauarbeiterfrühstück musste reichen. Schließlich gab es auf der Wanderung beim Verpflegungsposten eine tolle Auswahl an leckeren Köstlichkeiten.</p>
<p>Mit genügend Zeit als Puffer fuhren wir dann in Richtung Thale und merkten sofort, dass das Wetter uns an diesem Tag nicht im Stich lassen würde. Der Sonnenaufgang war grandios und die Stimmung toll. Der Veranstalter hatte uns in Thale einen hervorragenden kostenlosen Parkplatz zur Verfügung gestellt. Das ist auch nicht selbstverständlich. Da können sich die „großen“ Veranstalter mal eine Scheibe von abschneiden. Direkt beim Parkplatz war auch schon der Start- und Zielbereich inklusive Check-in.</p>
<p>Alle hatten wegen des Wetters gute Laune, und das Einchecken verlief schnell und professionell. So wünscht man sich das. Die Wartezeit bis zum Starten des Laufes ging so schnell herum. Wir verkürzten diese durch einen Kaffee und ein paar nette Gespräche. Auch der Merch-Stand wurde ausführlich begutachtet.</p>
<p>Die Ansprache vom Chef Marcus war kurz und knackig, und er schickte uns dann standesgemäß mit einem dreifachen „Lieben Gruß, ich komme zu Fuß“ auf die Strecke. Das Feld entzerrte sich recht schnell und wir genossen die ersten Schritte im Bodetal bei Kaiserwetter. Die Strecke war uns durch zahlreiche Wanderungen schon bekannt, was diese aber nicht weniger interessant erscheinen ließ. Sonne und goldene Blätter im Herbst, das war schon etwas Besonderes.</p>
</div><div class="fusion-builder-row fusion-builder-row-inner fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="--awb-flex-grow:0;--awb-flex-grow-medium:0;--awb-flex-grow-small:0;--awb-flex-shrink:0;--awb-flex-shrink-medium:0;--awb-flex-shrink-small:0;width:104% !important;max-width:104% !important;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column_inner fusion-builder-nested-column-0 fusion_builder_column_inner_1_3 1_3 fusion-flex-column fusion-flex-align-self-stretch" style="--awb-bg-position:center center;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:33.333333333333%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:0%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:5.76%;--awb-width-medium:33.333333333333%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:0%;--awb-spacing-left-medium:5.76%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-margin-bottom-small:0px;--awb-spacing-left-small:1.92%;" data-scroll-devices="small-visibility,medium-visibility,large-visibility"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator fusion-no-medium-visibility fusion-no-large-visibility fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:50%;margin-bottom:50%;width:100%;"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column_inner fusion-builder-nested-column-1 fusion_builder_column_inner_2_3 2_3 fusion-flex-column" style="--awb-padding-right:20px;--awb-padding-left:20px;--awb-bg-color:var(--awb-color3);--awb-bg-color-hover:var(--awb-color3);--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:66.666666666667%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:2.88%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:0%;--awb-width-medium:66.666666666667%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:2.88%;--awb-spacing-left-medium:0%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;" data-scroll-devices="small-visibility,medium-visibility,large-visibility"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-four" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:10px;--awb-margin-left-small:0px;"><h4 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:35;--minFontSize:35;line-height:var(--awb-typography1-line-height);"></h4></div><div class="fusion-text fusion-text-2" style="--awb-font-size:20px;--awb-text-font-family:&quot;Titillium Web&quot;;--awb-text-font-style:italic;--awb-text-font-weight:400;"></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-3"><p>Ich hatte zunächst Befürchtungen, dass man auf den engen Wegen nicht überholen kann. Das war aber gar kein Problem. Alle haben Rücksicht aufeinander genommen und die Überholvorgänge waren schnell erledigt. Wir genossen das Bodetal in vollen Zügen. Die Zeit verging so schnell, dass wir gar nicht bemerkten, dass wir schon am Verpflegungspunkt angekommen waren. Dort fiel als Erstes die „Einlasskontrolle“ auf. Das war toll und wir kannten es so noch nicht. Ein gutes Mittel gegen die „Mitesser“.</p>
<p>Wir ließen uns die Suppe schmecken und ich musste leider drei Mal an die kleinen Tüten mit Leckereien gehen &#8211; bei süßen Bonbons kann ich nicht anders. Dafür habe ich noch eine Alibi-Banane mitgenommen. Es war ein toller VP, und erst hinterher bemerkte ich, wie wichtig doch der zu mir genommene Zucker war. Irgendjemand hatte eine mordssteile Steigung nach dem VP geplant. Alter, war ich am Schwitzen. Besonders fies, wenn man sich gerade schön gemütlich erholt hat. Egal, ich wollte es ja so.</p>
<p>Das Teilnehmerfeld zog sich immer weiter auseinander und wir hatten eine tolle Wanderung mit sehr viel Ruhe. Ein Traum! Einzig der Hexentanzplatz am Ende der Wanderung war extrem überlaufen. Das lag aber am tollen Wetter und wir waren gottseidank auch schnell durch. Die letzten Kilometer wieder hinunter nach Thale vergingen dann auch wieder wie im Fluge. Und nach einer reinen Laufzeit von 4 Stunden und 18 Minuten waren die 21,9 Kilometer mit 470 Höhenmetern Geschichte.</p>
<p>Der Zieleinlauf in Thale war etwas Besonderes. Sämtliche Hexen und Teufel, die nicht gerade mit den Vorbereitungen für Halloween beschäftigt waren, haben sich im Ziel versammelt und wurden nicht müde, die einlaufenden Teilnehmer mit einem tosenden Applaus, Gejohle und lautem Glockengeläute zu begrüßen. Wow, was für ein Erlebnis. Nach dem Läuten der Zielglocke konnten wir uns im Zelt noch die Urkunde, die Medaille und das Finisher-Bier abholen. Das Bier genossen wir dann noch in der Sonne und ließen die Wanderung Revue passieren.</p>
<p>Das war nicht unsere letzte Wanderung mit E.M.T.I Extremwandern. Wir sind jetzt offiziell #emtifiziert und haben die nächste Wanderung am 14.02.2026 schon gebucht.</p>
<p>Erschöpft, aber glücklich fuhren wir noch zum Abschlussessen in den <a href="https://www.harzer-schnitzelkoenig.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Harzer Schnitzelkönig</a>, wo wir, wie immer, freundlich begrüßt und bewirtet worden sind. „Essen bei Freunden“.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Tour 31: Thale und Umgebung</title>
		<link>https://kleinekathoefer.de/tour-31-thale-und-umgebung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kleinekathoefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 16:12:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abgewandert]]></category>
		<category><![CDATA[Bodetal]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Harzer Wandernadel]]></category>
		<category><![CDATA[Hexentanzplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Megamarsch]]></category>
		<category><![CDATA[Thale]]></category>
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					<description><![CDATA[Es lag in letzter Zeit viel an. Da war zum einen der „Moonlight Walk“ von den Walking Heroes und dann auch noch der Megamarsch an der Ostsee. Der Harz wurde in der Zeit extrem vernachlässigt, und das wollten wir jetzt wieder in Ordnung bringen. Tobi und ich waren mal wieder extrem „unterharzt“. Eine passende  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1456px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>Es lag in letzter Zeit viel an. Da war zum einen der „<a href="https://kleinekathoefer.de/wh2-moonlight-walk-2025" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moonlight Walk</a>“ von den Walking Heroes und dann auch noch der <a href="https://kleinekathoefer.de/me2-megamarsch-ostsee-2025" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Megamarsch an der Ostsee</a>. Der Harz wurde in der Zeit extrem vernachlässigt, und das wollten wir jetzt wieder in Ordnung bringen. Tobi und ich waren mal wieder extrem „unterharzt“.</p>
<p>Eine passende Tour wurde schnell gefunden. Im <a href="https://kleinekathoefer.de/das-bodetal-im-juli" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Juli 2024</a> sind wir das erste Mal im Bodetal gewesen. Seinerzeit habe ich dort keine Stempel eingesammelt und das wollten wir jetzt nachholen. Auch das lange versprochene Date mit der Schurre war längst überfällig.</p>
<p>Und es gab noch eine Premiere. Ramona aus der „Just for fun“ Gruppe wollte uns dieses Mal begleiten. Oh Mann, unsere Männer-Runde war durchbrochen und wir müssen wohl mal etwas besseres Benehmen an den Tag legen. Na, das kann ja was werden.</p>
<p>Die Tour wurde von mir als „anspruchsvoll“ angepriesen. Mal sehen, ob ich da richtig lag. Geplant waren 14,5 km mit sehr vielen Höhenmetern, einem alpinen Wanderweg und 5 Stempel für die Harzer Wandernadel. Sogar eine Fahrt mit der Kabinenbahn war eingeplant. Das Wetter war hervorragend und dieser Tag konnte nur ein Erfolg werden.</p>
<p>Um 5:30 Uhr fuhren Ramona und ich in Richtung Celle und wir hatten einiges zu erzählen. So verging die Fahrt wie im Fluge und wir waren pünktlich bei Tobi. Fix, die Ausrüstung ins andere Auto umgeladen, noch ein paar belegte Brötchen beim Stamm-Bäcker gekauft und losging die Fahrt.</p>
<p>In Thale besorgten wir uns noch einen Kaffee. Der war leider nicht so gut, darum erzähle ich auch nicht wo. Aber wir waren wieder etwas schlauer und dieser Bäcker kommt auf die „schwarze“ Liste. Der Wanderparkplatz war nahe dem Hexentanzplatz und war uns schon von der Tour im letzten Jahr bekannt. Dort wurde wie immer ausgiebig gefrühstückt und die Ausrüstung kontrolliert. Jetzt aber los!</p>
<p>Es war jetzt schon so warm, dass Tobi und ich ohne Jacke los wanderten. Bis zum ersten Stempel, der HWN 070 (Prinzensicht) war es nicht sehr weit. Jetzt schon war die Natur atemberaubend schön und an einigen Stellen konnte man schon ins Bodetal schauen. Was für eine tolle Aussicht. Der Tag war jetzt schon Jackpot! Schnell den Stempel ins Heft gedrückt und weiter zur HWN 072 (La Viershoehle). Wo blieben denn jetzt die ganzen Höhenmeter?</p>
<p>Es folgte ein langer Abstieg zur Jungfernbrücke und der HWN 178 (Hirschgrund &#8211; am Gasthaus Königsruhe). Diese Brücke ist immer wieder ein toller Anblick. Mittlerweile waren auch schon sehr viele Wanderer bei diesem Wetter unterwegs. Schnell weiter, denn jetzt sollte der „Endgegner“ der heutigen Tour kommen. Schon nach einer kurzen Zeit kamen die ersten Warnschilder, und wir bereiteten uns seelisch auf die Schurre vor. So schlimm kann das ja schon nicht werden. Einfach am Berg hoch bis zur Roßtrappe!</p>
<blockquote>
<p><b>Der Roßtrappenfelsen liegt unweit von Thale hoch über dem Tal der Bode, die sich in der Tiefe mal mehr, mal weniger reißend ihren Weg sucht. Auf dem Felsvorsprung befindet sich eine eigenartige, hufeisenförmige Vertiefung im Stein, die dem Ort ihren Namen gegeben hat&#8230;</b></p>
<p><span style="font-family: var(--body_typography-font-family); font-size: var(--body_typography-font-size); letter-spacing: var(--body_typography-letter-spacing); text-align: var(--awb-content-alignment); text-transform: var(--awb-text-transform);">&#8222;Vor langer, langer Zeit ehe die Menschen den Harz besiedelten, wohnten hier Riesen. Sie rissen sechzigjährige Eichen mit samt den Wurzeln aus und kämpften damit und waren auch sonst ein raues Volk. Einst hatte ein Riesenkönig eine Tochter, die schöne Brunhilde. Sie liebte die Jagd, kam so auf ihrem Riesenross auch in die Gefilde des mächtigen Riesen Bodo, der im Böhmerwald lebte. Dieser begehrte sie zur Frau, aber Brunhilde als auch ihr Vater lehnten die Hochzeit ab. Bodo sann auf Rache. Nicht lang und ersah die schöne Riesin auf ihrem weißen Zelter jagen. Sofort schwang er sich auf sein schwarzes Ross, dass weite Fluren im Augenblick übersprang. Brunhilde setzte voller Angst zur Flucht an, die Hatz ging über den Thüringer Wald auf das Harzgebirge zu. Hier scheute ihr müdes Pferd vor einem gewaltigen Abgrund, an der Stelle, die heute Hexentanzplatz heißt.</span></p>
<p><span style="font-family: var(--body_typography-font-family); font-size: var(--body_typography-font-size); letter-spacing: var(--body_typography-letter-spacing); text-align: var(--awb-content-alignment); text-transform: var(--awb-text-transform);">Doch das Schnauben von Bodos Pferd kündigte sein Nahen an, und mit aller Kraft drückte Brunhilde ihrem Zelter die Sporen in die Weichen. Das Ross sprang über den furchtbaren Abgrund, das tosende Wasser im Tal und landete glücklich auf dem gegenüberliegenden Felsvorsprung, wo sich sein Huf tief eingrub. Beim Sprung verlor Brunhilde ihre zentnerschwere Königskrone. Bodo, der nachsetzte, stürzte jedoch samt Pferd in die Tiefe. Und dort, an der tiefsten Stelle im Fluss, bewacht er noch heute in einen schwarzen Hund verwandelt die goldene Krone der Riesentochter. Das Wasser heißt seit dem aber Bode.&#8220;<br />
</span><span style="font-family: var(--body_typography-font-family); text-align: var(--awb-content-alignment); text-transform: var(--awb-text-transform); font-style: normal; letter-spacing: var(--body_typography-letter-spacing); font-size: 16px;" data-fusion-font="true">(Quelle: </span><a href="https://www.harzinfo.de/erlebnisse/poi/die-sage-von-der-rosstrappe" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-family: var(--body_typography-font-family); font-size: medium;"><span style="text-align: var(--awb-content-alignment); text-transform: var(--awb-text-transform); font-style: normal; letter-spacing: var(--body_typography-letter-spacing);">harzinfo.d</span></span><span style="font-style: normal; font-size: 16px;" data-fusion-font="true">e</span></a><span style="font-style: normal; font-size: 16px;" data-fusion-font="true">)</span></p>
</blockquote>
<p>Der Weg kostete mich einiges an Puste, und ich nahm weiter oben jede Gelegenheit zum Fotografieren wahr. Schließlich kann man dann auch etwas Luft holen. Puh, der 50-km-Marsch an der Ostsee hat mich nicht so fertig gemacht wie der Anstieg. Was für eine tolle Strecke mit einer noch geileren Aussicht. Immer wieder kamen uns Wanderer von oben entgegen. Die sahen alle noch so frisch aus. Nächstes Mal vielleicht doch die Schurre runter anstatt hoch.</p>
<p>Voller Stolz oben angekommen, bemerkten wir, dass die Roßtrappe (HWN 071) an diesem Tag eine gut besuchte Sehenswürdigkeit war. Für uns waren es eindeutig zu viele Leute. Trotzdem noch schnell die obligatorischen Fotos gemacht und dann ging es schnell weiter. Die Winzenburg wollte auch noch besucht werden. Hier war nicht sonderlich schön und ohne das Schild hätten wir noch nicht einmal bemerkt, dass hier mal eine Burg gestanden haben soll.</p>
<p>Wo es hochgeht, gehts es auch wieder runter (meistens). Die Strecke hinunter nach Thale war auch wieder ein optisches Highlight. Das war nicht ganz so anstrengend wie der Aufstieg und macht sehr viel Spaß. Wieder machten wir viele Pausen zum Fotografieren. Nein, dieses Mal nicht zum Luftholen!</p>
<p>Wow, war es unten in Thale voll. Hoffentlich müssen wir bei der Kabinenbahn nicht so lange anstehen. Nein, mussten wir nicht. Es war ziemlich leer. Irgendwie kamen alle von oben herunter. Nach oben zum Hexentanzplatz wollten nicht so viele. Die Fahrt verging viel zu schnell und wir kamen kaum zum Filmen und Fotografieren. Ein paar Filmschnipsel sind uns dann aber doch gelungen.</p>
<p>Ich dachte, dass es in Thale schon voll war. Das schöne Wetter lockte hunderte Besucher auf den Hexentanzplatz, und wir waren froh, dass wir wieder im Wald in Richtung Auto waren. Was für eine geile Tour war das denn bitte? Und Ramona war so begeistert, dass es für sie nicht die letzte Wanderung mit den beiden Chaoten gewesen sein sollte. Willkommen bei den Verrückten Ramona. Für eine Frau bist du echt okay und passt gut in unsere Männer-Runde.</p>
<p>Letztendlich kamen heute 14,4 km und 600 Höhenmeter zusammen. Die reine Laufzeit von 3:36 Stunden war auch gut.</p>
<p>Nun aber endlich zum <a href="https://www.harzer-schnitzelkoenig.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Harzer Schnitzelkönig</a>. Schließlich waren wir seit dem Umbau und der Wiedereröffnung noch nicht wieder da. Ein gut gelaunter Matze sorgte recht schnell für einen Platz und wir holten die abgewanderten Kalorien erst mal wieder nach.</p>
<p>Was sage ich immer nach so einem Tag im Harz? Kaputt und glücklich … glücklich kaputt!</p>
<p>Die nächsten Touren sind geplant und wir kommen wieder. „Harz geht immer!“.</p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Bodetal im Juli</title>
		<link>https://kleinekathoefer.de/das-bodetal-im-juli</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kleinekathoefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2024 15:50:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodetal]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Hexentanzplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Thale]]></category>
		<category><![CDATA[Unterharz]]></category>
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					<description><![CDATA[Was tut man als Wanderer, wenn man völlig „unterharzt“ ist und der beste Wanderbuddy nicht zur Verfügung steht? Richtig, man schaut auf die „Ersatzbank“. Dort saß unser guter Freund Tobi und er stand nicht schnell genug auf, um zu flüchten. Kurz gefragt, ob er sich mal den Kopf frei wandern möchte und der Termin stand.  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1456px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Was tut man als Wanderer, wenn man völlig „unterharzt“ ist und der beste Wanderbuddy nicht zur Verfügung steht? Richtig, man schaut auf die „Ersatzbank“. Dort saß unser guter Freund <a href="https://zetzsche.biz" target="_blank" rel="noopener">Tobi</a> und er stand nicht schnell genug auf, um zu flüchten. Kurz gefragt, ob er sich mal den Kopf frei wandern möchte und der Termin stand. Er war schon ein paar Mal dabei und musste nicht lange überredet werden.</p>
<p>Nach einer 8-wöchigen Harzpause und ein zwei Märschen (<a href="https://kleinekathoefer.de/ma1-nachtmammut-hamburg-2024">Nachtmammut in Hamburg</a> und der <a href="https://kleinekathoefer.de/m1-megamarsch-bremen-2024">Megamarsch in Bremen</a>) im nördlichen Flachland, war mir nach ein paar Höhenmetern. Was lag da näher, sich einmal eine Tour im <a href="https://www.bodetal.de" target="_blank" rel="noopener">Bodetal</a> (herauszusuchen? </p>
<p><span style="font-family: var(--awb-text-font-family); font-size: var(--awb-font-size); font-style: var(--awb-text-font-style); letter-spacing: var(--awb-letter-spacing); text-align: var(--awb-content-alignment); text-transform: var(--awb-text-transform);">Geplant wurde eine nette 15 km Tour mit 400 Höhenmetern. Dieses Mal ohne Stempel, denn dieses Erlebnis möchte ich nur mit meinem Wanderbuddy Volker gemeinsam erleben. Das Wetter versprach einiges &#8211; 28-30 Grad und Sonne. Gut, dass es im Bodetal noch viele Bäume gibt. Das sollte doch zu schaffen sein.</span></p>
<p>Um 5:45 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Celle, wo ich Tobi abholen wollte. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und wir konnten pünktlich zur vereinbarten Zeit in Richtung Harz starten.</p>
<p>In Thale organisierten wir uns noch einen Kaffee und etwas Laugengebäck bei der <a href="https://www.steinecke.info" target="_blank" rel="noopener">Bäckerei Steinecke</a> und fuhren dann zum Wanderparkplatz unserer Wahl. Wie immer, wurde erst mal gefrühstückt und die Ruhe vor Ort genossen. Der Kaffee und das Laugengebäck waren gut und unsere „Kaffee-Dealer-Liste“ für den Harz wurde um eine Position erweitert.</p>
<p>Auf gehts, denn noch ist es von den Temperaturen erträglich. Laut Höhenprofil der Wanderung geht es die ersten 4 km ca. 300 Höhenmeter bergab und dann stetig und sehr zuverlässig wieder die gesamten Meter wieder hinauf. Puh!</p>
<p>Schon am Anfang der Wanderung bemerkten wir die geniale Aussicht ins Bodetal und die viel Schatten spendenden Bäume. Am „neuen“ Hexentanzplatz angekommen, genossen wir die Aussicht und knipsten uns fast zu Tode. So etwas sieht man nicht alle Tage. Noch war es dort ziemlich leer und wir wollten weiter, bevor die ganzen Urlauber dort und in Thale auftauchen würden.</p>
<p>Dank der Höhenmeter und dem Wetter wurde uns sehr schnell immer wärmer. Wir mussten viel Trinken (selbst ich &#8211; ich bin ein schlechter Trinker bei den Wanderungen). Der Hexenstieg runter nach Thale war ein Wanderweg, wie ich mir Wanderwege vorstellte. Richtig genial! Das war mal ein Spaß. Auch meine Wanderbegleitung war sehr angetan von der Streckenführung der Wanderung. Es war eine Wanderung, die man so schnell nicht vergessen würde. So viele tolle Eindrücke und Fotomotive haben wir selten auf einer Wanderung im Harz gehabt.</p>
<p>Immer wieder kamen wir an &#8211; von uns noch nicht gestempelten &#8211; grünen Stempelkästen vorbei. Es war für mich sehr schwer, daran vorbeizugehen. Aber, wie bereits im Vorfeld geschrieben, holen Volker und ich dieses zur gegebenen Zeit nach. Auch er sollte diese tolle Wanderung natürlich noch genießen.</p>
<p>So langsam wurde die „Strecke“ voller und wir waren froh, dass wir gegen Mittag schon fast die komplette Strecke hinter uns hatten. Ich beschreibe jetzt nicht jeden Halt von uns, denn die Bilder sollten für sich sprechen. Allerdings kann ich nur jedem eine Wanderung im Bodetal empfehlen. Diese Tour heute hat alles geboten, was den Harz ausmacht.</p>
<p>Am Auto angekommen, zogen wir uns noch schnell um (die T-Shirts waren doch etwas durchgeschwitzt) und fuhren dann weiter in Richtung Lautenthal. Der perfekte Abschluss beim <a href="https://www.harzer-schnitzelkoenig.de" target="_blank" rel="noopener">H.S.K.</a> war in Reichweite. Schon komisch, wenn man vom Personal vor Ort gefragt wird, warum ich mit einem anderen Wanderbuddy unterwegs bin. Ich glaube, wir sind zu oft beim <a href="https://www.harzer-schnitzelkoenig.de" target="_blank" rel="noopener">Harzer Schnitzelkönig</a>! Das Essen war wieder mal der Hammer und wir freuen uns auf den nächsten Besuch dort.</p>
<p>Die nächsten Touren sind geplant und wir kommen wieder. „Harz geht immer!“. Obwohl wir nicht gestempelt haben, gilt auch hier wieder der Leitspruch: „Ohne Harzer Wandernadel nie gesehen“.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Tour 09: Altenbrak und Umgebung</title>
		<link>https://kleinekathoefer.de/tour-09-altenbrak-und-umgebung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kleinekathoefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jun 2023 10:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altenbrak]]></category>
		<category><![CDATA[Bodetal]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Harzer Wandernadel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 14-Tage sind mal wieder um und die „Bremer“ gehen auf Stempeljagd. Die erforderliche Anzahl der Stempel für den Hexenstieg rückt immer näher. Bald ist es soweit. Die Nadel für den Hexenstieg ist der Grund, warum ich mit dem Stempeln angefangen habe. Sie ist für mich der heilige Gral. Irgendwie mag ich jetzt auch  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1456px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6"><p>Die 14-Tage sind mal wieder um und die „Bremer“ gehen auf Stempeljagd. Die erforderliche Anzahl der Stempel für den Hexenstieg rückt immer näher. Bald ist es soweit. Die Nadel für den Hexenstieg ist der Grund, warum ich mit dem Stempeln angefangen habe. Sie ist für mich der heilige Gral. Irgendwie mag ich jetzt auch Hexen.</p>
<p>Wie immer zum Beginn einer Wanderung, war wieder die Jagd nach einen vernünftigen Kaffee angesagt. In Blankenburg suchten wir nach einem Bäcker oder einem Supermarkt mit Bäcker nach einem trinkbaren Kaffee. Vor 14 Tagen hatten wir beim Bäcker im Lidl etwas Pech. Kurz hinter dem Lidl ist ein anderer Supermarkt. Vielleicht hat dieser auch einen Bäcker. Fehlanzeige! Kein Bäcker drin. Ein nette ältere Dame erkannte unsere Not und verwies uns auf einen Insider-Tipp für Einheimische. Ein alter DDR-Bäcker. Na, was da wohl kommt. Von außen war das Gebäude sehr „historisch“. Im inneren angekommen, staunten wir nicht schlecht es war hochmodern und es waren sehr viele Leute da. Scheint wohl doch ein guter Tipp gewesen zu sein. Wir bestellten den Kaffee-To-Go und freuten uns auf das Frühstück.</p>
<p>Der Startpunkt der Wanderung war die Stemberghaus Köhlerei. Dort auf dem Parkplatz angekommen (wir waren mal wieder die Ersten), genossen wir unser Frühstück. Der Kaffee war ein Traum und wir haben in Blankenburg einen neuen Lieblings-Kaffee-Dealer! Gleich am Startpunkt gab es eine Stempelstelle. Die HWN 60 (Stemberghaus Köhlerei). Laut der Planung ging es die nächste Zeit nur Bergab. Der Tod für mein Knie. Aber es ging besser als Gedacht. Nichts zu merken. Also fleißig weiter wandern.</p>
<p>HWN 63 (Schöneburg &#8211; Aussichtspunkt) war das nächste Ziel. Es war schon recht warm und dieses Mal nutzten wir fast jede Bank um dort etwas zu trinken. Wasser war genug dabei. Fix ein paar Fotos gemacht und weiter ging die wilde Fahrt. HWN 64 (Böser Kleef &#8211; Aussichtspunkt) wurde angesteuert. Endlich kommt man bei den Steigungen mal auf Betriebstemperatur. Puh! Gut das wir uns vor einigen Touren für die Wanderstöcke entschieden haben. „Allrad“ ist für die Bergauf-Abschnitte ein Traum. Auch hier wurden wir wieder mit einer tollen Aussicht belohnt. Wahnsinn, das die Stempelkästen auch immer an strategisch guten Punkten aufgestellt worden sind. Das riecht nach Absicht!</p>
<p>Das nächste Ziel war ein Gasthaus. Und zwar die HWN 65 (Gasthaus Todtenrode). Bisher wurden wir immer sehr enttäuscht. Die Gasthäuser waren überfüllt und wir kamen selten zum wohl verdienten Kaffee. Ein Pause würde uns jetzt ganz guttun. Gleich am Eingang war der Stempelkasten. Fix gestempelt und ab dann wurde nur noch gestaunt. Der Besitzer des Gasthauses kann entweder sehr gut mit der Kettensäge umgehen oder er kennt jemanden, der jemanden kennt. Sowas haben wir noch nicht gesehen. So viel Liebe im Detail. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr hinaus. Sämtliche Trägerbalken, Fenster, Türen und Geländer waren in irgendeiner Form bearbeitet worden. Ich habe mich gefragt, ob der böse Borkenkäfer auch auf Totholz scharf ist. Wenn ja, dann ist hier aber Achterbahn. Wir bekamen einen sehr guten Kaffee von einer freundlichen Bedienung. Und genossen die gemütlichen Plätze dort. Aber irgendwann muss man ja mal weiter.</p>
<p>Der letzte Stempel für heute war die HWN 62 (Talsperre Wendefurth). Wieder war der Stempelkasten an einem sehr schönen Aussichtspunkt. Da muss man die Leute von der Harzer Wandernadel ja mal echt loben. So langsam wurde unser Trinkwasser knapp. Gut das wir jetzt nur noch zum Auto mussten. Die letzten 3,5km zum Auto sind ja schnell gemacht. Dachte wir! Aber Pustekuchen. Es kam anders als Gedacht. Der Wanderweg zwischen dem Stausee und der B81 war gesperrt. Hatte wohl etwas mit dem Regen den letzten 2 Tage zu tun gehabt. Aber was nun? Die Karten zeigte nur einen einzigen Weg. Und zwar direkt neben der B81. Die war heute sehr stark befahren und wir grübelten ob wir es überhaupt machen sollten. Nicht immer kann man hinter den Leitplanken entlang wandern. Aber wir hatten keine andere Möglichkeit. Das war echt ein Erlebnis. Teilweise war so wenig Platz zum Laufen, das wir Mühe hatten überhaupt vorwärts zu kommen. Auch hier waren die Wanderstöcke mal wieder eine gute Hilfe. Wir konnten uns an der Schrägen damit abstützen und kamen so überhaupt ans Ziel. Ein normaler Weg ist ja auch langweilig!</p>
<p>Geschafft kamen wir dann nach insgesamt 16,2km mit vielen Höhenmetern beim Auto an und waren nicht so geschafft wie wir zu Beginn der Tour gedacht haben. Vielleicht werden wir doch so langsam fitter! Wir werden das mal beobachten. Auf zum Essen! Beim H.S.K. wartet der Excalibur-Spieß auf uns. Ein wahres Monster!</p>
<p>Alle Stempel waren Okay.</p>
<p>Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Tour in 14 Tagen. „Harz geht immer!“.</p>
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